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Gut Kuhla zwischen Himmelpforten und Oldendorf

Bildurheber: Gut Kuhla

In dem zwischen Himmelpforten und Oldendorf gelegenen Dorfe Kuhla lag der alte Stammsitz der Ritter von der Kuhla. Die Ritter von der Kuhla hatten Besitzungen in Selsingen und hießen zunächst auch von Selsingen. Die von Selsingen sollen bereits seit 1280 Eigentümer von Kuhla gewesen sein. Ab ca 1600 hießen sie nur noch von der Kuhla.

Die Ritter von der Kuhla waren einflußreiche und vermögende Leute. Neben den Besitzungen in Selsingen hatten sie Stadtwohnungen in Stade und Einfluß im Rat der Stadt.

Bildurheber: Gut Kuhla

1828 kaufte Regierungsrat Otto von Gruben das Gut. Die Grubens hatten seinerzeit im Lande Kehdingen umfangreiche Besitzungen. Ihr Wappen der Kesselhaken mit aufrecht stehenden Blättern an der Helmzier finden sich noch in zahlreichen Kirchen Kehdingens. Sie waren überwiegend Juristen und als solche in der Landesregierung oder in den Amtsgerichten der Region tätig. Der von ihnen gehaltene Besitz wurde nicht selbst bewirtschaftet, sondern verpachtet.

In der Linie der Familie von Gruben wird das Gut Kuhla nun also seit 1828 gehalten. Seit 1985 wird das Gut durch den Ass. Jur. Otto von Gruben und seiner Frau Viktoria von Gruben (geb. v.d.Wense) selbst bewirtschaftet.
Das Gut ist heute ca. 220 ha groß. Incl. Zupachtungen werden ca. 190 ha Acker, 70 ha Forst und 15 ha Grünland und Wasser bewirtschaftet.

Spezialitäten des Gutes Kuhla sind der hervorragende Spargel, Weihnachtsgänse, Weihnachtsbäume und die Ausrichtung einiger Hofveranstaltungen, nämlich Weihnachtsmarkt und Spargelfest. Weitere Informationen bekommen Sie auf der Homepage des Gutes Kuhla unter http://www.gutkuhla.de

Bildurheber: Samtgemeinde Himmelpforten


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